Das Gilde- "Sommermärchen"

Eigentlich begann das 51. Kreisschützenfest für die Teilnehmer wie in jedem Jahr. Zu den persönlichen Vorbereitungen kam allenfalls der eine oder andere Blick aus dem Fenster. Wie wohl das Wetter wird? Hoffentlich bleib es trocken! Auf der Fahrt zum Kreiskönigsempfang konnten dann König und Adjutant übereinstimmend feststellen: Bedeckter Himmel, ideales "Büchsenlicht" für gute Schüsse. Während sich Majestät auf dem Empfang mit Brötchen stärkte und sein Adjutant Manfred Bansau dafür Sorge trug, dass die Mitkonkurrenten seinem König nicht zu viel "Zielwasser" anboten, machte sich das Gefolge per Bus auf den Weg zur Krönungsstätte. Für musikalische Unterstützung sorgte dankenswerterweise zum wiederholten Mal der Spielmannzug "Flash Over" der FFM.

Antreten, Grußworte und der sich anschließende Ummarsch durch Zahrensen nahmen ebenfalls ihren, zumindest für regelmäßige Kreisschützenfestfahrer, gewohnten Verlauf. Einmal mehr konnten sich die Marschierer and den liebevoll und aufwendig geschmückten Straßen und Gärten erfreuen. Die Gilde schließt sich auf diesem Wege den Dankes- und Lobesworten der Festredner an. Während sich unsere Majestät, zumindest äußerlich gelassen, auf den Weg machte, um vielleicht in diesem Jahr endlich mal "den Vogel" für die Gilde "abzuschießen", sorgten die Musikzüge und ein gut bestückter Festplatz für Kurzweil bei den übrigen Teilnehmern.


Das Zittern für die Drei beginnt

Und dann war es plötzlich 19.00 Uhr. Als der Kreisvorsitzende Heiner Röhrs an das Mikrofon trat, machte sich gespannte Stille breit. Als Erstes löste sich die Anspannung unseres Jungschützenkönigs Mike Birr und dem mitfiebernden Jungschützen.

Leider konnten wir ihn nicht als Sieger bejubeln. Auch unserer Damenbesten Martina Paulsen, umringt von ihren Korpsschwestern, blieb dieses Wechselspiel der Gefühle mit einem enttäuschenden Schlusspunkt nicht erspart.

Beide konnten zwar gute Schießergebnisse vorweisen, leider nicht gut genug. Glücklicherweise sollte die Enttäuschung nicht lange anhalten.

5 mal war bereits der Name eines Schützen gefallen,
5 mal wurde in der einen oder anderen Ecke der versammelten Schützen gejubelt.
5 mal 30 Ring. Das war´s dann wohl. Oder…?

Oder sollte eventuell der Traum…?

19.32 Uhr: "Matthias Rei…",

Der Rest des Namens ging im nicht mehr enden wollenden Jubel der Gilde- Kolonie aus Munster unter.


Die Welle für alle


Erste Worte an die Untertanen

Ein seit Jahren gehegter Wunsch, endlich mal wieder ein Kreiskönig der Bürgergilde Munster, war in Erfüllung gegangen.

Matthias I. Reimers ist Kreisschützenkönig 2009!

Augenblicke, die jedes weitere Wort überflüssig machen:

Matze, dir ein ganz tolles Kreisschützenkönigsjahr.
Unser abschließender Dank gilt Allen, die ihn und mit ihm gefeiert haben.
PS: Die Ankündigung der Bus-Abfahrtzeiten hatte leider wieder keinen Platz im "Grünen Blatt" gefunden.


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