Kanoniere feiern 50jähriges Jubiläum

Kanonenzug feiert Jubiläum

 

Nachdem in diesem Jahr die Bürgergilde endlich das 100jährige Bestehen mit zweijähriger coronabedingter Verspätung nachfeiern konnte, schließt sich bereits der nächste Geburtstag an:

Im Jahre 1972 gründete sich aus den Reihen der Bürgergilde der Kanonenzug. Lothar Meyer, Karl Heß, Heinz Regber und Werner Reinke waren die ersten vier Gildemitglieder, die unbedingt eine Kanone haben wollten und den Kanonenzug ins Leben riefen.

Alle aktuell 11 aktiven Kanoniere begrüßten nach nunmehr 50 Jahren die eintreffenden Gäste vor dem Blockhaus, bevor der Kanonenzugführer Thorsten Abelbeck eine vollumfängliche Begrüßung vornahm.

Nach drei Schuss Salut aus der dicken Berta stärkten sich alle aus der Gulaschkanone, die neben der dicken Berta ebenfalls zur Ausstattung des Kanonenzuges gehört.

Der sich anschließende kurzweilige Diavortrag über den Werdegang und die letzten 50 Jahre des Kanonenzuges mit vielen witzigen Anekdoten fand bei den Anwesenden großen Anklang.

Dass Werner Reinke noch persönlich den 50. Geburtstag mitfeiern konnte, freute alle ganz besonders.

Thorsten Abelbeck bedachte alle Kanoniere mit einem kleinen Geschenk zur Weitergabe an die Frauen und den Kanonier Günther Katzenberg mit einem besonderen Präsent für seine immerwährenden Leistungen im Kanonzug. Auch der Vorstand erhielt ein Präsent für die jahrelange sehr gute Zusammenarbeit.

Im Anschluss gab es weitere Grußworte durch den Bürgermeister, den 1. Gildeherrn und natürlich auch Geburtstagsgeschenke. Das Damenkorps schenkte noble Bierkrüge, das Grüne und das Schwarze Korps eine Ehrenscheibe. Der Vorstand überreichte im Namen der ganzen Gilde ein Flachpräsent und nahm eine besondere Ehrung vor: Ingo Reinke wurde zum Hauptmann der Gilde befördert.

Im Anschluss an den „offiziellen Teil“ der Veranstaltung wurde der besondere Geburtstag gebührend bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

 

 

Die Kanoniere der BG-Munster und ihre
"Dicke Berta"
Bezeichnung gem. Geschützbuch:
Lafette, Eiche massiv mit Rohr, kurz 21,5 cm komplett.
Die Kanone ist ein Eigenbau aus dem Jahre 1972 mit der Kennzeichnung 1972-002.

Gebaut wurde die Kanone von:


Enno Meyer, Dieter (Kalle ) Miersch, Schmied Schenk, Lothar Meyer, H. Regber, Karl Hess und Werner Reinke.
Als Besitzer ist Hans-Herman Niebuhr im Geschützbuch eingetragen.

Die Knallvorrichtung ist ein umgebauter Raketenantrieb und hat die Bezeichnung Rohr, kurz 21,5 cm und die Kennzeichnung BGM 1972-001.

Der erste Auftritt 1972:

Einsatzzweck der Kanone:

  • Salutschiessen beim Schützen- und Volksfest der Bürgergilde
  • Bei Veranstaltungen des Kreisschützenverbandes bzw. örtlicher Schützenvereine der Stadt Munster
  • Traditionstreffen mit der Bundeswehr
  • Veranstaltungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Vereines.

Die Knallpatronen werden von den Berechtigten der Schiesskommission beigestellt.
Der Verbrauch wird über das "Rohrbuch" nachgewiesen 

...Die Kannoniere heute.